3. Fachtagung

„Vorfahrt für duale Berufsausbildung“

15. November 2017

Tagungsprogramm

10:00 Uhr

Eintreffen / Begrüßungskaffee / Registrierung

10:30 Uhr

Begrüßung und Eröffnung der Fachtagung
Moderation: Ute Sandtvos, Dr. Dag Danzglock, Niedersächsisches Kultusministerium

10:40 Uhr

Grußwort
Frau Ministerin Frauke Heiligenstadt

11:00 Uhr

Fachvortrag: „Job oder Professionalität? Vom öffentlichen Wert beruflicher Bildung.“
Prof. Dr. Berthold Vogel, Geschäftsführender Direktor, Soziologisches Forschungsinstitut (SOFI) Göttingen

12:00 Uhr

Mittagsimbiss

13:00 Uhr

5 Fachforen
zu aktuellen Herausforderungen der dualen Berufsausbildung

Berufsbildung 4.0

Perspektive der Beruflichen Bildung im Kontext von „Berufsbildung 4.0“

Durchlässigkeit
Beschreibung folgt in Kürze
Leistungsfähigkeit
Beschreibung folgt in Kürze
Mobilität
Beschreibung folgt in Kürze
Wohnortnah
Beschreibung folgt in Kürze

15:00 Uhr

Kaffeepause

15:30 Uhr

Ausblick
Abteilungsleiterin Berufliche Bildung Frau Cornelia Hartwig

16:00 Uhr

Dank und Ende der Fachtagung

Anmeldung zur 3. Fachtagung

 

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs und der regionalen Verteilung berücksichtigt. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich online. Anmeldeschluss: 03.11.2017.
Die Teilnahmebestätigungen werden unmittelbar nach Anmeldeschluss verschickt.

Hiermit melde ich mich verbindlich zur Tagung an.

Die mit einem * gekennzeichneten Felder sind Pflicht.


Fachforen


Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie zu, dass Sie mit Namen und Institution in der Teilnehmerliste aufgeführt werden. Die Angabe Ihrer E-Mail wird vertraulich behandelt und dient nur der Tagungsorganisation. Die Angabe der Telefonnummer ist freiwillig, erleichtert aber ggf. die Kontaktaufnahme. Die Tagung wird in Bild und Ton dokumentiert, neben den Vortragenden können auch einzelne Personen aus dem Teilnehmerkreis erkennbar sein. Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie sich mit der Veröffentlichung einverstanden.

Die Teilnahme an der Tagung ist gebührenfrei. Reisekosten können nicht übernommen werden.

 

Bündnis Duale Berufsausbildung

Für die Niedersächsische Landesregierung hat die Sicherung der Fachkräftebasis hohe Priorität. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit der niedersächsischen Wirtschaft zu erhalten und auszubauen. Daher hat sie gemeinsam mit den niedersächsischen Arbeitsmarktpartnern die Fachkräfteinitiative Niedersachsen initiiert. Das Bündnis Duale Berufsausbildung (BDB) ist ein wichtiger Baustein in dieser Initiative. Es hat zum Ziel, das duale System der Berufsausbildung zu stärken und seine Funktionsfähigkeit zu erhalten. Dazu sollen das Übergangssystem fokussiert und die Gleichwertigkeit sowie Attraktivität der dualen Ausbildung zu anderen Bildungswegen herausgestellt werden.
Die duale Berufsausbildung ist ein Erfolgsmodell, das eine fundierte praxisbezogene Ausbildung für den mittleren Qualifikationsbereich gewährleistet und zugleich weitere berufliche Karrierewege eröffnet. Dennoch steht sie vor großen Herausforderungen, die neben der demografischen Entwicklung auch mit der primären Fokussierung der Jugendlichen auf wenige Ausbildungsberufe einhergehen. Zusätzliche Konkurrenz erwächst dem dualen System durch den verstärkten Trend zum Erwerb höherer allgemeinbildender Schulabschlüsse, hochschulischer Bildungswege sowie anderer Ausbildungsmöglichkeiten.

Mit dem BDB soll der Vorrang der dualen Berufsausbildung vor anderen Formen der Berufsausbildung gesichert werden. Dies erfordert eine Stärkung der Berufsorientierung in allen Schulformen, die Sicherung der wohnortnahen Beschulung, ein koordiniertes Beratungsangebot und Wege der Integration von unversorgten Jugendlichen in duale Berufsausbildung. Das Einstiegssystem, in dem Jugendliche zunächst in vollzeitschulischen Angeboten oder Maßnahmen der freien Bildungsträger verbleiben, ist zu reduzieren und dahingehend anzupassen, um Schülerinnen und Schülern den direkten Einstieg in eine reguläre Berufsausbildung zu erleichtern. Es richtet sich an diejenigen Schülerinnen und Schüler, die trotz aller Bemühungen (Berufsorientierung, koordinierte Beratung etc.) keine Berufsausbildung aufgenommen haben.

Einige Berufsausbildungen sind nicht im System der dualen Berufsausbildung verortet. Dies trifft insbesondere für die sozialen Berufe und Gesundheitsberufe zu. Sie sind daher nicht Gegenstand der Beratungen im BDB.
Am BDB beteiligen sich alle für die berufliche Bildung auf Landesebene relevanten Organisationen wie die Sozialpartner, Kammern, die kommunalen Spitzenverbände, die Regionaldirektion Niedersachsen/Bremen der Bundesagentur für Arbeit sowie die zuständigen Ressorts der Landesregierung. Gemeinsam wurden Handlungsempfehlungen für regional und sektoral angepasste Lösungen erarbeitet. Die besonderen niedersächsischen Gegebenheiten hinsichtlich der ökonomischen, sozialen und demografischen Strukturen als zweitgrößtes Flächenland in Deutschland wurden dabei berücksichtigt.

In seiner Sitzung am 16.09.2014 hatte der Steuerkreis fünf Arbeitsgruppen zu den nachstehenden Themenbereichen eingesetzt:

  • Stärkung der Berufsorientierung an allen Schulformen
  • Entwicklung eines Konzeptes für eine koordinierte Beratungsstruktur
  • Einstiegssystem berufsbildende Schulen
  • Integration von unversorgten Jugendlichen in duale Berufsausbildung
  • Wohnortnahe Beschulung und Qualitätssicherung

Alle im Steuerkreis vertretenen Organisationen und deren Mitglieder konnten Vertreterinnen und Vertreter in diese Arbeitsgruppen entsenden. Das gemeinsame Positionspapier der Wirtschafts- und Sozialpartner im Landesausschuss für Berufsbildung „Integration in Berufsausbildung – Eckpunkte zum Thema Übergang Schule – Beruf in Niedersachsen“ sowie der Handlungsrahmen der Fachkräfteinitiative Niedersachsen bildeten die Ausgangspunkte für deren Erörterungen.

Die Arbeitsgruppen hatten bis zum 31.01.2015 Handlungsempfehlungen erarbeitet und dem Steuerkreis vorgelegt. In seiner Sitzung am 17.03.2015 hatte der Steuerkreis Handlungsempfehlungen verabschiedet und dem Niedersächsischen Kultusministerium vorgelegt. Diese wurden im Ressort bewertet und auf die Möglichkeiten zur Umsetzung geprüft. Bereits zum Schuljahr 2015/2016 werden einzelne Maßnahmen in Modellprojekten erprobt.

Veranstaltungsort

Multi-Media Berufsbildende Schulen (MMBbS), Expo Plaza 3, 30539 Hannover, Deutschland

Multi-Media Berufsbildende Schulen (MMBbS)

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Tagungsmanagement & Tagungsdokumentation

ibbw-consult, Göttingen